GGL erklärt Schwerpunkte – OnlineCasinosDeutschland.de

Person mit Marker in der Hand hält rosa Papier mit „To do“-Schriftzug.

Person mit Marker in der Hand hält rosa Papier mit „To do“-Schriftzug.

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) befindet sich mitten in der Aufbauphase und will zum 01. Januar 2023 voll einsatzbereit ist. Per Pressemitteilung gab die Aufsicht nun bekannt, zukünftig den Spieler- und Jugendschutz mittels drei übergeordneten Handlungsschwerpunkten zu fördern. Dafür soll ein sogenanntes Kompetenzteam ins Leben gerufen werden.

Beschwerde- und Hinweissystem

Ab 2023 wird die GGL als übergeordnete Kontroll- und Regulierungsinstanz des deutschen Glücksspielmarktes dienen. Eine der wichtigsten Aufgabenfelder ist dabei die Stärkung und Förderung des Spieler- und Jugendschutzes. So soll auffälliges Spielverhalten sowie Glücksspielsucht durch verschiedener Maßnahmen frühzeitig erkannt und im Keim erstickt werden.
Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Aufsichtsbehörde drei Handlungsschwerpunkte ausgearbeitet, die in den Zuständigkeitsbereich des neu kreierten Kompetenzteams fallen. Dieses soll im ersten Schritt ein Beschwerde- und Hinweissystem auf die Beine stellen, das direkt auf der Website der GGL genutzt werden kann. So seien die Spieler zukünftig in Lage, Anregungen und Beschwerden direkt bei der Behörde einzureichen. Zusätzlich könnten auch Verstöße und rechtswidrige Handlungen gemeldet werden.
Das komplette System soll dabei alle Eingänge automatisiert einordnen und auswerten. Dadurch werde es der GGL möglich sein, schnell auf die Belange der Spieler einzugehen und bei klaren Rechtsverstößen zügige Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Datenauswertung & Spielsuchterkennung

Die Auswertungen von Daten und Informationen spiele bei der GGL eine essenzielle Rolle. Aus diesem Grund beinhalte der zweite Handlungsschwerpunkt die Entwicklung eines Datenevaluierungssystems, das primär den Spielerschutz auf dem digitalen Glücksspielmarkt stärken soll. Das System soll automatisiert arbeiten und aufzeigen, wie wirksam die Spielerschutzmaßnahmen des Glücksspielstaatsvertrags tatsächlich sind.
Die erhobenen und ausgewerteten Daten würden dafür genutzt werden, um den Spielerschutz zu fördern und zu verbessern. Im idealen Szenario sei es dann möglich, Spielsucht und auffälliges Spielverhalten früh zu erkennen. Kompetente Unterstützung erwarte die GGL dabei von Experten auf diesem Gebiet.
Derweil spiele auch die Forschung eine essenzielle Rolle. Das Kompetenzteam soll in regelmäßigen Abständen gemeinsam mit den Bundesländer etwaige Studien und Forschungen in Auftrag geben, um die erhobenen Daten wissenschaftlich zu überprüfen.

Informationen über das Glücksspiel

Wissen ist Macht. Getreu diesem Motto konzentriere sich das Kompetenzteam künftig auf die Bereitstellung von Informationen über das Glücksspiel. Damit will die GGL ihrer Rolle als zentraler Ansprechpartner der Glücksspielindustrie gerecht werden. Durch Informationskampagnen soll der Spielerschutz gestärkt werden und die Entwicklung von Glücksspiel- und Wettsucht vorgebeugt werden.
Das Kompetenzteam werde etwa durch gezielte Informationskampagnen in den sozialen Medien darüber aufklären, welche Voraussetzungen die Glücksspielbetreiber in Deutschland erfüllen müssen, um eine offizielle Konzession zu erhalten. Doch auch die Lizenzinhaber selbst würden in die Pflicht genommen werden, transparente Informationen bereitzustellen. So wird bereits heute in den lizensierten Online Casinos auf die potenziellen Gefahren des Glücksspiels hingewiesen.
Eine wichtige Anlaufstelle für Glücksspielinformationen soll derweil erhalten bleiben – die Hotline der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Kostenlos können Spieler Informationen einholen und sich beraten lassen. Diesen Service will die GGL aufrechterhalten und habe das Kompetenzteam damit beauftragt, die Finanzierbarkeit mit den Verbänden der Branche zu realisieren.

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Author: Stacy Daniels